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Angeln in Litauen – Sommer wie Winter möglich

Das Angeln ist in Litauen ein rasch expandierender Tourismuszweig. Die Gründe hierfür sind vielfältig, dürften jedoch in erster Linie auf den Artenreichtum der hiesigen Gewässer zurückzuführen sein. Lachs, Barsch, Hecht und Zander, aber auch Aal, Dorsch und Flusskrebs sind reichlich vorhanden.

 

Neben dem besonders fischreichen Flussdelta der Nemunas gelten vor allem das Kurische Haff (beide im Südwesten des Landes) oder beispielsweise die Seen rund um Ignalina unweit der weißrussischen Grenze im Osten Litauens als lohnenswerte Ziele. Ein weiterer Pluspunkt ist die jahreszeitliche Unabhängigkeit des Anglers, der sich in Litauen sowohl im Sommer als im Winter auf die Lauer legen kann. Stichwort: Eisangeln.

Vornehmlich auf dem Kurischen Haff gehört das Eisangeln in der Regel von Ende November/Anfang Dezember bis in den März hinein zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Einheimischen und Touristen. Einquartieren kann man sich hierfür in urigen Holzhäusern. Entlang der Ostseeküste (Klaipeda, Palanga) bzw. der Kurischen Nehrung (Nida) ist daneben das Mieten von Booten/Schiffen und erfahrenen Skippern möglich.

Die für das Fischen in Litauen notwendigen Angelscheine bzw. Lizenzen sind in den örtlichen Touristeninformationszentren erhältlich, wo sich zudem jederzeit Informationen über angel-spezifische Unterkünfte in Wassernähe oder das Mieten von Booten einholen lassen (s.o.). Einen ähnlichen Service bieten – neben dem Verkauf der gängigen Angel-Utensilien versteht sich – die meisten Fischereiläden des Landes.