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Die Ostsee – Urlaubsregion mit zahlreichen Facetten

Die große Bedeutung der Ostsee für Litauen (im Speziellen) und das gesamte Baltikum lässt sich auch nominell nachweisen, denn Baltisches Meer bzw. die lateinische Bezeichnung Mare Balticum galten und gelten in weiten Teilen der Erde als offizielle Bezeichnung für die Ostsee. Im Englischen heißt es: Baltic Sea.

Kulturell, wirtschaftlich und nicht zuletzt touristisch ist die Ostsee für die gesamte Region überaus prägend. Zwar sind die Besucherströme zu den litauischen Stränden noch immer deutlich überschaubarer als in anderen Teilen Europas. Doch der Trend der vergangenen Jahre zeigt stetig nach oben.

Aus litauischer Sicht sind vor allem die Kurische Nehrung, die Küstenstädte Klaipeda und Palanga sowie eine Vielzahl kleiner Fischerdörfer und schöner Strände bedeutsam. Wander-, Angel- und Radtouristen kommen entlang der Ostseeküste Litauens gleichermaßen auf ihre Kosten. Die nachfolgenden Unterpunkte werden Ihnen helfen, den Fokus auf die Besonderheiten der litauischen Küste zu richten.

Bei der Ostsee handelt es sich um ein bis zu 460 Meter tiefes Binnenmeer, das weite Teile der Skandinavischen Halbinsel vom Rest des europäischen Kontinents trennt. Mit dem Bottnischen Meerbusen erstreckt sich ein Arm der Ostsee tief in den äußersten Norden Europas, wohingegen der Finnische Meerbusen bis zur russischen Metropole Sankt Petersburg im Osten Europas reicht. Die Gesamtfläche der Ostsee beträgt über 400.000 km², ihr Volumen wird auf rund 20.000 km³ geschätzt.